Chinas Exportschlager: Grausamkeit

von Ingrid E. Newkirk

China, das dabei ist, zu einem der bedeutendsten globalen Mitspieler in Handel und Politik aufzusteigen, erhielt in den letzten Wochen enorm viel Presse. Was Sie jedoch nicht lesen werden, jedenfalls nicht auf den Seiten der gängigen Online- und Print-Presse, ist die andere Art und Weise, in der China sich sonst noch vor den anderen hervortut—die Nation ist dabei, den zweifelhaften Ruhm des weltweit größten Tierquälers zu erlangen. Mit ihrer enorm großen Zahl an unterbezahlten Arbeitern und ihrer Historie an Menschenrechtsverletzungen hat China nie auch nur ein einziges Gesetz in Kraft gesetzt, um Tiere in irgendeiner Industrie zu schützen.

In den letzten Jahren hat China alle anderen Länder zusammen genommen in den Schatten gestellt und ist zum weltgrößten Pelzlieferanten avanciert. Undercover-Ermittlungen auf chinesischen Pelztierfarmen dokumentieren, wie Arbeiter aufs Brutalste mit Metallstangen auf Tiere einschlagen und ihnen die Haut vom Körper reißen, während die Tiere noch um sich treten, mit den Augen zwinkern und bei vollem Bewusstsein sind. Hunde und Katzen in China werden geprügelt, aufgehängt, ausgeblutet und mit Drahtschlingen erdrosselt, um aus ihrem Pelz Mantelbesätze zu fertigen.

Ein Reporter, der sich als Pelzhändler ausgab, besichtigte den “Kaninchenkönig von Jiangsu”, Eigentümer der größten Pelztierfarm Chinas, und berichtete seinen Lesern, wie Kaninchen “an den Hinterbeinen an Haken über einem Fließband aufgehängt werden und weibliche Arbeiter sie an den Ohren packen und ihnen den Kopf mit einer übergroßen Schere abschneiden.” Sechshundert Kaninchen werden geschlachtet und gehäutet, um Kragen und Ärmelbesätze für nur 50 Damenjacken zu erhalten.

China ist jetzt auch ein führender Exporteur von Leder. Hunde, Katzen, Schafe und Ziegen werden in winzigen Käfigen transportiert, aus denen ihre Gliedmaßen hervorstehen, die brechen, wenn man die Käfige auf den Marktplätzen unsanft vom LKW runter wirft. Und auch sie werden häufig noch bei lebendigem Leibe gehäutet, denn es gibt keine Vorschrift, dass man sie vor dem Häuten betäuben oder töten müsste.

Aber die Grausamkeiten beschränken sich nicht auf kommerzielle Unternehmen. Im letzten Juli schlachteten Beamte im Bezirk Mouding im Südwesten Chinas 50.000 Hunde ab, nachdem es zu einem Ausbruch der Tollwut gekommen war. Anstatt die Situation zu prüfen und das Problem verantwortungsbewusst zu handhaben, indem man eine Impfung für Hunde vorschreibt, ordneten die Behörden das Abschlachten aller Hunde an, auch derjenigen, die niemals einen Schritt vor die Tür gemacht haben. Und dies nicht durch Injektion eines Barbiturats, das – wenn auch verwerflich – doch wenigstens bei korrekter Anwendung schmerzlos gewesen wäre. Stattdessen stürmten mit schweren Knüppeln bewaffnete Beamte die Straßen und schlugen den Hunden die Köpfe ein, während Chinas nächste Generation, die Kinder, dabei zusahen. Doch der Arm eines Menschen ermüdet leicht von all dem Totschlagen, und so starben unvermeidbar viele Hunde langsam und unter großem Leid, während die Schläge auf sie niederprasselten.

Könnte es also irgendeinen schlimmeren Ort für ein Tier geben als China? Zahlreiche anständige Menschen in China plädieren zwar für einen größeren Schutz von Tieren—und People for the Ethical Treatment of Animals durfte mit einigen von ihnen zusammenarbeiten, um den Tiermissbrauch zu dokumentieren und aufzudecken, der dort grassiert—doch ihre Aufgabe ist geradezu von überwältigendem Ausmaß. Sie brauchen Hilfe, von anderen Staaten und von anderen Einzelpersonen, damit sich Tierschutzgesetze durchsetzen lassen. Zweifelsohne verdient eine Nation, die ihre verletzlichsten Einwohner auf diese Weise umbringt, eine internationale Zensur und einen Umsatzverlust aus Handel mit den Ländern, auf die sie bei ihren Exporten zählt.

Ingrid E. Newkirk ist Vorsitzende von People for the Ethical Treatment of Animals, Benzstr. 1, 70839 Gerlingen,; www.PETA.de.

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JEDER MENSCH DER EINEM TIER WAS WEHRLOS IST SOETWAS ANTUT ....SOLLTE SCHWER BESTRAFT WERDEN

STOPPT  DIE TIERQUÄLERREI

SO KRANK IST DIE MENSCHHEIT.......TIEREN SOETWAS ANZUTUN.